Biographie der KnickerNocker

KnickerNocker? Ja, KnickerNocker! Arnd, Edmund und Marco. Ein neuer Name und bekannte Gesichter. Seit Anfang 2016 ist das Trio mit seiner Musik im Schlagerland unterwegs und bereichert die Szene.

Eine Band sind sie, darauf legen sie großen Wert. Eine Band im Sinne von drei gleichberechtigten Musikern, die im Kollektiv auf der Bühne stehen, gemeinsam ihre Songs erarbeiten und gemeinsam unterwegs sind, sagen die drei unisono. Diese KnickerNocker-Bande hat sich viel vorgenommen und will sich so überhaupt nicht auf den Lorbeeren der Vergangenheit ausruhen. Wiewohl es da einiges gäbe, auf das die drei zu Recht mit Stolz zurückblicken dürfen.

Arnd und Edmund

haben gemeinsam höchst erfolgreiche Jahrzehnte beim Nockalm Quintett verbracht, waren Teil der glorreichen Sieben in ihren weißen Anzügen, haben mit ihren Kollegen den Grand Prix der Volksmusik via Wolke 7 gewonnen und nach Kärnten geholt und eine stattliche Anzahl an Gold- und Platinplatten angesammelt. Anfang 2016 war es Zeit eigene Wege zu gehen. ‚Sich musikalisch selbst entfalten‘, wie sie sagen und haben die Nockis zusammen mit Dietmar Zwischenberger († Oktober 2016) verlassen. 'Mit unserer neuen Band "KnickerNocker" gehen wir für uns einen ganz neuen musikalischen Weg, der im Zeitgeist liegt und die Menschen mit ihren Sehnsüchten und Wünschen dort abholt, wo sie gerade stehen. Gemeinsam mit unserem Sänger Marco werden wir Schlager mit musikalischen Retro-Elementen bringen. Unsere erste Single ist bereits am Weg‘, so Edmund Wallensteiner der ergänzend hinzufügt: ‘Es war eine tolle Zeit mit dem Nockalm Quintett. Es verbinden uns zum Teil ja mehr als drei Jahrzehnte, in denen wir gemeinsam viel erreicht haben.' Arnd, Dietmar und Edmund gingen mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Was bleibt ist die schöne Erinnerung an tolle Erlebnisse und Kollegenschaft. Was kommt ist die Umsetzung eigener Ideen und Vorstellungen - eben die KnickerNocker". 

Die drei wissen ganz genau was sie wollen: Viele akustische Instrumente, Melodien sind Trumpf, sich am klassischen Schlager orientieren und vor allem den Menschen ein musikalisches Zuhause bieten. ‚Wir orten ein tiefes Bedürfnis der Menschen nach Harmonie und Momenten der Erinnerung an die schönen Zeiten. An Zeiten als Schlager noch Sehnsüchte weckten, die Welt noch in Ordnung war. Und warum nicht, das darf auch ruhig ein bisschen kitschig sein‘, sagen sie und für die Sehnsüchte, vor allem nach der Sonne Italiens, dafür sorgt er:

Marco Diana, der Mann am Mikro und an der Gitarre. Kommt aus dem Land der Dolomiten, des Rosengartens, des "dolce vita". Ein Südtiroler. Der Vater stammt aus dem Süden, aus Mola di Bari in Apulien und mit Marco haben sich die Kollegen einen musikalischen Hochkaräter in die Band geholt. Der Sänger mit der charakteristischen Stimme hat mehrere Top Hits des GP der Volksmusik geschrieben (Salve Regina, Der Engel von Marienberg), spielte u.a bei Bergfeuer und ist einer der gefragtesten Studiomusiker in seiner Heimat. Und er ist jemand, der permanent auf der Bühne steht. Ein Vollprofi, der den Süden ins Trio bringt und so verwundert es nicht, dass in den Liedern der KnickerNocker eine sympathische Dosis Bella Italia steckt.

Arnd Herröder, der Mann aus Hessen, längst österreichisiert und mit Frau und zwei Söhnen in Niederösterreich daheim. Arnd hat eine lange Geschichte als professioneller Session- und Orchestermusiker in Deutschland.

Edmund Wallensteiner aus Lienz in Osttirol. Der Lehrersohn aus Iselsberg, nahe Lienz. Mit der Schülerband Elvis imitiert und ab 1980 ins Profilager gewechselt. Seit 1976 ist der Bassist beruflich mit Musik unterwegs, hat mit seinem Instrument die halbe Welt bereist.

Der Name KnickerNocker war ihnen zugeflogen. ‚Er war auf einmal da‘, sagen sie. ‚Wir wollten uns mit unserer neuen Band weit vom Nockalm Quintett positionieren. Eine zu große Nähe hätte die Menschen nur verwirrt. Es soll ja ein bewusster Neuanfang werden. Dann ist im Fernsehen diese neue Serie mit Clive Owen (The Knick) angelaufen, wo es um das ‚Knickerbocker‘-Spital in New York geht. Spielt im Jahr 1920 und dort herrscht so eine Aufbruchstimmung. Eine neue Zeit war angebrochen. Dann diese herrlichen Anzüge, die die Herren tragen. Das hat uns inspiriert denn auch bei uns war ja eine neue Zeit angebrochen‘.
Aus Knickerbocker wurde KnickerNocker. ‚Ein wenig Reminiszenz muss sein‘, schmunzeln die drei.  Spaß muss es machen. Das ist das Wichtigste. ‚Wenn man an das glaubt, was man tut, wird das auch belohnt.

Im Sommer 2016 veröffentlichen die KnickerNocker ihr Debütalbum "Ciao - bist du noch allein" mit großem Erfolg. Es folgen viele Radio- und einige Fernsehauftritte. Auch in der Print- und Onlinepresse sind sie gern gesehene Gäste.

Am 1. September 2017 erscheint die neue Single der KnickerNocker.